Immer Mittwochs 

 

Zeit  ............  Alter/ Jahr

 

15 : 30 Bambini 1  ...... 1

 

16 : 00 Bambini 2  ...... 2

 

16 : 30 - 16:45 ...  Pause

 

16 : 45 Minis  ........... 3-4

 

17 : 15 Juniors  ....... 5-8

 

18 : 00 Die Band ... 9-12

 

                Bambini/Minis

    30 Minuten á 6 Euro

 

Minis/Juniors/DieBand

  45 Minuten á 10 Euro,

 

> Man zahlt wenn man kommt < , Böckhstrasse 42, 10967 Berlin-Kreuzberg, Klingel "Populare"  


Kita Kompakt

 

Vormittage

Dienstag bis Freitag

 

Preis 90 Euro

 

Eine Zeitstunde

mit Apfelschorle

 

Dozent:

Alfred Mehnert

Kontakt 030 440-10.992


Die Kids on Drums Methode

Von J. A. Mehnert, Leiter Populare Musikschule. Musiker/Autor/Dozent (®Berlin, 2003)

Präambel:

Es ist zu bemerken, dass in vielen modernen Industrienationen die Volksmusiken und das einfache             Miteinander-Musizieren als Qualität einer funktionierenden Musiklandschaft vom Aussterben bedroht sind. Auch feststellbar ist, dass die klassische Musik und die Popmusik einen wichtigen Parameter für Musik als Ausdruck der ureigenen kulturellen Gegenwart nicht mehr abdecken:                                                               Das Erlernen und Befördern der grundlegenden Kreativität zur Neuschöpfung von Musik.

Die Kids-on-Drums-Methodik versteht sich nicht als allwissend, sie ist gleichwohl ein instinktiver Reflex auf die aktuelle Lage; sie will die musisch Interessierten wieder direkt in die Hände von Musiker/Innen geben, von Musiker/Innen, die technisch hohe Qualität vorweisen und in der Weitergabe ihres Könnens uneitel und wachsam genug sind, den Entwicklungsweg ihrer Schüler zu begleiten und zu befördern. In vielen Kulturen dieser Welt steht ja zwischen dem Musiker und dem Schüler keine weitere Instanz. Es gibt dort niemanden, der gelernt hätte, Musik zu lehren.

 

Das Musizieren wird direkt beim Musiker , bei der Musikerin oder durch einfaches Mitmachen gelernt.

Die 3 Standbeine :

zum Ersten: nur mit einem Körper, welcher im Einklang mit sich selbst ist, können musikalische Parameter erlernt werden.

zum Zweiten: im frühen Alter oder bei jedweder Erstbegegnung mit Musik muß mit einfachsten rhythmischen Kontexten begonnen werden.

zum Dritten: Die Sprache ist zum Erlernen der rhythmischen Parameter das wichtigstes Medium.

Der Weg der Übermittlung :

Ab dem 1. Lebensjahr sind die Kontexte: rhythmisch monophon.(einstimmig)

Ab dem 5. Lebensjahr sind die Kontexte: rhythmisch polyphon (mehrstimmig) und melodisch

Ab dem 9. Lebensjahr die Hinzunahme von Harmonie- und Melodieinstrumenten.                                             Erste Erfahrungen im Ensemblespiel. 

Das Fördern der Kreativität :

Das klare Gesetz für diese Arbeit ist, dass bei all dem, was ein Mensch musisch erwerben kann, nur das             bei ihr/bei ihm und fortan in ihr/in ihm bleibt, von dem er/sie fühlen und sagen kann: „Es ist von mir hergestellt worden, es ist bei mir entstanden, vom Musiker, der Musikerin vorgetragen, dann aber von mir, mit meinem Körper, meinem Geist und meinem Ausdruck wieder neu entstanden.“

Auratisch sind hier Kinder die klarsten Gegenüber. Verstanden haben sie, wenn sie das Gesamte: Bewegungsabläufe, Artikulation, Dynamik beim Musiker , bei der Musikerin abgeschaut und ihrem eigenen Charakter gemäß umgesetzt haben. Radikal gesehen hat hier schon die erste Veränderung stattgefunden.           Das Kind – gleich welchen Alters - hat sich zur Aufnahme der Parameter schon längst unterbewusst eine Brücke gebaut.

Genau aus diesem Grunde müssen die Musikerin/der Musiker bei der Session hier all ihre/seine technischen und improvisatorischen Fähigkeiten abrufen, um die gleitende Übergabe in angemessener Qualität an ihre/seine Schüler zu garantieren. Nur so wird Musik entweder zur nächsten Generation weiter vererbt oder gänzlich neu erfunden.